Fange Reizüberflutung ab, bevor sie dich überrollt: mit 28 Strategien für 7 Reizzonen und deinem persönlichen Plan als PDF.
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Du weißt längst, was dich fertig macht. Nur nicht, was du dagegen tun sollst.
Abends auf dem Sofa: ein Kind auf dem Schoß, eins am Arm, Haare im Gesicht. Du liebst diese Nähe. Und trotzdem willst du nur noch raus.
Nach dem Kindergeburtstag sitzt du im Auto. Eigentlich war es ein schöner Nachmittag. Aber jede Frage von der Rückbank nervt dich, und hinterher schämst du dich dafür.
Du weißt inzwischen, dass das Reizüberflutung ist. Was dir fehlt, ist ein Plan für genau diese Momente.
Die üblichen Tipps kennst du. Sie sind nur nie da, wenn du sie brauchst.
Pausen, tief durchatmen, einen Schluck trinken. Klingt alles vernünftig. Aber im Moment, in dem es zu viel wird, ist dein Kopf schon voll, und an das Wissen kommst du nicht mehr ran. Das hat nichts mit Disziplin zu tun.
Viele Menschen mit ADHS erleben genau das: Das Wissen ist da, nur unter Druck kommst du nicht ran.
Deshalb hat jede Strategie im Fahrplan einen „So klappt es trotzdem“-Kniff. Den kleinen Trick, der sie auch an einem chaotischen Tag möglich macht.
Dieselben Momente. Diesmal mit Plan.
Abends beim Zubettbringen merkst du schon bei der ersten Hand im Gesicht, dass es gleich zu viel wird. Statt dich rauszuwinden, sagst du: „Ich hab dich lieb und brauche gerade Platz. Komm, wir kuscheln mit der Decke dazwischen.“ Und ihr bleibt nah, ohne dass jede Berührung auf deiner Haut landet.
Nach dem Kindergeburtstag gönnst du dir fünf Minuten frische Luft, bevor du ins Auto steigst, und für zu Hause steht schon eine ruhige Viertelstunde im Kalender. Die Fragen von der Rückbank sind dann wieder einfach Fragen.
Es wird nicht jeder Tag ruhig. Aber du merkst früher, wann es zu viel wird, und weißt, was du dann tust. Und abends musst du dich nicht mehr für jeden Satz schämen, der dir rausgerutscht ist.
Das steckt drin:
Für jede deiner 7 Reizzonen: dein Frühwarnzeichen, 2 Strategien zum Vorbeugen und 2 für den Moment, wenn es zu viel wird.
28 Strategien, die beste jeweils mit „Probier zuerst“ markiert
10 Situationskarten vom Supermarkt bis zum Zubettbringen
Notprogramm für Tage, an denen einfach alles zu viel ist
Notfalltasche zum Abhaken
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Zu wissen, was mich überreizt, war für mich ein super wichtiger Schritt. Nur hat mir das Wissen darüber erst einmal wenig gebracht. Wenn es zu viel wurde, war mein Kopf trotzdem durch und alles, was ich mir so schön vorgenommen hatte, war weg.
Geholfen hat mir erst, mir konrekt zu überlegen, wie ich die Reize, die mich am meisten überlasten, reduzieren kann. Und die Dinge vorher bereitzulegen: die Ohrstöpsel schon im Auto, die Pause schon im Kalender… Kleine Kniffe, die auch dann funktionieren, wenn ich gerade nicht mehr denken kann.
Genau diese findest du im Reiz-Fahrplan. Du schlägst deine Zone aus dem Reiz-Radar auf und probierst eine dazu passende Strategie aus.
Und finde deine Strategien gegen Reizüberflutung